1.4. 100km Training
6.4. 200km Training
9.4. 200km Training
15.4. 200km Training
13.5. offizielles 200km Training

Nachdem die letzten Vorbereitungen absolviert und die Begleitfahrzeuge gepackt waren, war am Freitag abend alles klar für "Burning Roads 2009". Am Freitag gegen 15 Uhr begrüssten Ralf und Thorsten den gerade eingetroffenen Jens Heppner samt Begleitung. Viel Zeit dafür blieb nicht, denn es waren direkt Pressetermine anberaumt. Die Vorfreude wuchs und nach einem gemeinsamen Abendessen ging es dann zu Bett. Bei Thorsten war die Vorfreude wohl so groß, das er kein Auge zubekam.
Um 2 Uhr statteten Ralf und Thorsten der Bäckerei Bäumer einen Besuch ab und holten die leckeren Brötchen. Vor dem Radhaus Krechting füllte es sich langsam mit Fahrern und alles Gepäck wurde verstaut. Es herrschte eine tolle aber auch gespannte Stimmung, die Fahrer stimmten sich noch einmal auf die sportliche Herausforderung ein.
Pünktlich um 3:00 Uhr wurde dann aufgesattelt und losgefahren. Schnell bildete sich eine langes Fahrerfeld das nach hinten mit den Begleitwagen optimal abgesichert wurde. Aufgrund der gut ausgesuchten Route war es überhaupt kein Problem auch im Dunkeln zügig voranzukommen, schnell war Nordhorn erreicht. Durch eine Unachtsamkeit, ohne Fremdeinwirkung, kam hier leider ein Fahrer zu Fall und musste ambulant behandelt werden. Danach konnte er den Marathon allerdings im Auto weiterverfolgen. Nach diesem kleinen Schreck ging es schnell weiter, die erste Pause folgte in Georgsdorf nach 50 Kilometern. Weiter ging es am Süd-Nord-Kanal entlang und über die Grenze. Die Zweite Pause nach 100 Kilometern wurde zügig und ohne Zwischenfall erreicht. Mittlerweile kam die Sonne immer stärker durch und die ersten Fahrer stellten auf kurze Bekleidung um. Unter der Führung von Thorsten wurde Nordholland durchquert und Delfzijl angesteuert, wo ein Gruppenfoto mit Meerblick entstand.Die restlichen 20 Kilometer zum Wendepunkt nach Uithuizermeeden waren reine Formsache, das Mittagessen lockte. Um 10:45 (1 1/4 Stunde eher als geplant) war der Wendepunkt erreicht. In der Pause bis 12 Uhr wurden die Mägen mit Spaghetti Bolognese und Salat gefüllt.
Der Rückweg begann um 12 Uhr, gefahren wurde exakt die selbe Route rückwärts. Nun lag ständig leichter Rückenwind an, was natürlich sehr angenehm war. Teilweise musste leicht gebremst werden um auch allen gerecht zu werden. Die Restsrecke war ja auch noch sehr beachtlich. Immer mehr zeichnete sich ab, das das Feld gut unterwegs ist und eventuell schon vor der geplanten Ankunftszeit in Ochtrup sein wird. Daran änderte auch der schon obligatorische "Platten" bei Knut A. nichts. :-)
50 Kilometer vor Ochtrup wurden wir auf unserer letzten längeren Pausenstation in Georgsdorf, von Radsportbegeisterten und der örtlichen Presse empfangen. Ein letztes mal wurden Flaschen nachgefüllt und Müsli-Riegel verzehrt. Nach der Durchfahrt von Nordhorn und Gildehaus stand einer tollen Schlussetappe entlang der Bentheimer Strasse nichts mehr im Wege. Schon garnicht nachdem sich ein paar Kilometer vor Ochtrup ein Polizeiwagen vor das Feld setzte. Die letzten Kehren wurden komplett und langsam durchfahren und auf die Professor-Gärtner Strasse eingebogen. Die Begleitwagen stimmten ein Hupkonzert an und am Radhaus Krechting spielte der Posaunenchor groß auf. Ein Zielband war gespannt worden, das alle Fahrer unterquerten und dann ausrollten. Im Kreise von Angehörigen und Interessierten gratulierten sich alle zu der wirklich einmaligen Leistung und stießen mit einem bißchen Sekt an.
Fazit der Tour:
Punktlandung beim Wetter, besser geht es kaum. Erster Marathon ohne Regen! Eine super Leistung der Begleitcrew. Ein tolles Fahrerfeld, wo jeder Fahrer richtig diszipliniert gearbeitet hat. Eine 1A Stimmung den ganzen Tag. Leckeres Mittagessen. Eine richtig tolle Route. Jens und seine Begleiter waren auch für jeden Spaß zu haben und haben sich auch toll engagiert. Der Empfang war toll, danke an alle die da waren. Die Unterstützung durch Zeitung und Radio war absolut klasse. Großer Dank an alle Sponsoren, ohne sie wäre der Marathon nicht möglich!